Alle Beiträge von Frau Jäger

Tag der offenen Tür – Die Aueschule stellt sich vor

Endlich ist es wieder soweit: Wir dürfen uns und unsere Arbeit auf einem Tag der offenen Tür vorstellen.

Ihr wollt wissen, was in den Klassenzimmern passiert, an welchen Projekten wir arbeiten, wie es in der Vorschule aussieht? Ihr wollt ein bisschen Aueschul-Atmosphäre schnuppern? Ich wollt mit Schülerinnen, Schülern, Eltern, Pädagogen und Schulleitung ins Gespräche kommen?

Dann seit ihr genau die richtigen Gäste für uns!

Am 4. November von 8.00 bis 12.00 Uhr. 

Wir starten mit einer Begrüßung und einem Überblick über das Vormittagsprogramm im „Auedrachen“, unsere Mehrzweckhalle.

Einladung zum Tag der offenen Tür 04.11.2022

Reiche Ernte auf dem Schulacker!

Das Ackerprojekt ist noch kein halbes Jahr alt und schon war es ein toller Erfolg! Viele große und kleine Menschen aus der Schulgemeinschaft haben dazu beigetragen, dass die Pflanzen die Trockenheit des Sommers gut überstanden haben. Die Gemüsepflanzen haben uns mit einer reichlichen Ernte belohnt.

Es wurden Tomaten genascht, Karotten ausgebuddelt, Maiskolben geknabbert und Kartoffeln mit Zuchini, Bete, Schmorgurken und vielen anderen Gemüsesorten zu köstlichen Suppen verarbeitet.

Es wurden Schilder in der Holzwerkstatt hergestellt, im Matheunterricht Gemüse gewogen und abgemessen, im Deutschunterricht Rezepte geschrieben und in der Küche fleißig geschnippelt.

Fächerübergreifend konnten die Kinder erfahren, dass es sich lohnt, ein Gemüsebeet zu pflegen.

Und damit die Pflanzen im kommenden Jahr wieder so gut gedeihen wird zurzeit fleißig gemulcht.

Das bedeutet, dass die abgeernteten Beete für den Winter mit Laub bedeckt werden. Der beste Dünger, den man sich wünschen kann. Wie gut, dass es so viele Bäume auf dem Schulgelände gibt….

   

      

Der Ganztagskurs Natur erkunden besucht die Westerweiden

Wo können unsere Kinder die Natur am besten erforschen? Na klar – in der lebendigen Natur. Die Westerweiden – ein einzigartiges Naturjuwel an der Süderelbe und unweit unserer Schule ist dafür bestens geeignet. Und so machten sich die Kinder und Lehrkräfte des Nachmittagskurses „Natur erkunden“ auf den Weg in dieses prachtvolle Naturschutzgebiet. Beim leckeren Picknick inmitten von Feldpflanzen und unter angenehm wärmender Sonne lasen sie laut aus den Bestimmungsbüchern „Was krabbelt denn da?“ und „Was fliegt denn da?“ vor. Die kleinen Naturforscher*innen entdeckten auf ihrem Ausflug vielfältige Tier- und Pflanzenarten: Mehrere Graugansfamilien, einen Starenschwarm und sogar einen Mäusebussard auf Jagd haben sie gesehen. Aber auch allerlei Insekten und riesige Pilze sorgten für leuchtende Kinderaugen, bis sie irgendwann die Bushaltestelle am Ende des sogenannten „Hexenwaldes“ erreicht hatten, von der aus der Bus sie wieder zurück zur Schule brachte. Was für ein aufregender Nachmittag, und das gerade einmal 15 Minuten von der Aueschule entfernt! 

   

 

   

Die 2a im Vollhöfner Wald

Seit dem 7. April hat der Vollhöfner Wald* (liebevoll Völli genannt) einen neuen Fanclub:

       

Die 2a der Aueschule hat sich von einem NABU-Mitarbeiter zeigen lassen, wie sich zwischen Alter Süderelbe und der Straße Vollhöfner Weiden über 60 Jahre ein Stück unberührter Natur entwickelt hat – mit all den Pflanzen und Tieren, die man sonst so in der Stadt nicht mehr findet. Und dazu mit jeder Menge Abenteuerpotential.

       

Und das sagen die Kinder zu ihrem Abenteuerausflug.

 

Was für eine (Pl)Ackerei! – Unser neues Projekt mit der GemüseAckerdemie

Neuerdings „ackern“ die Schülerinnen und Schüler der Aueschule nicht mehr nur im Mathematik- und Deutschunterricht. Seit März 2022 gibt es einen echten Gemüseacker auf unserem Gelände!

   

Da wo vorher Platten und eine marode Holzbühnen waren hat die  GMH einen ca. 100qm großen Acker angelegt auf dem wir uns nun unter sachkundiger Anleitung als Gemüsebauern ausprobieren dürfen. Möglich macht es das Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ von Acker e. V.

Nachdem die Muttererde aufgebracht war, mussten zunächst einmal die Pädagog*innen ran:

  

Umgraben, Beete abmessen und eine erste Einweisung in Pflanztechniken standen Ende März auf dem Programm des Lehrerworkshops.

Inzwischen wurde auch eine Ackerprojektgruppe gegründet, die mit einem Großeinkauf bei Obi für die nötige Geräteausstattung für die Kinder gesorgt hat. Die Geschäftsführung von Obi war so angetan von dem Projekt, dass sie den Einkauf kurzentschlossen mit 100 Euro gesponsert hat. Vielen Dank!

Nachdem die zweiten Klassen fleißig weiter gegraben, sich mit den Ackergeräten vertraut gemacht , Regeln für die Ackerarbeit festgelegt und Gemüseschilder und Flatterbänder gebastelt haben, konnte es am 12. April endlich losgehen mit der ersten Pflanzung.

Begonnen hat die Klasse 2a mit Kartoffeln, Mangold, Kichererbsen, Palmkohl, Rote Bete, Kohlrabi, Pflücksalat, Gemüse- und Frühlingszwiebeln, Möhren, Schwarzwurzeln, Kopfsalat, Fenchel und Pastinaken.

   

   

   

Im Mai wird die Klasse 2b die zweite Pflanzrunde einläuten und im August sind dann die zukünftigen 2. Klassen dran.

Die Kinder lernen „ganz nebenbei“ viel über Natur, Landwirtschaft, nachhaltigen Konsum und Ernährung.

Helfende Elternhände („Ackerboddys“) beim Pflanzen, Gießen und Unkraut jäten sind ausdrücklich erwünscht. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Kinder wissen ja jetzt Bescheid. Interessenten können sich gerne über das Schulbüro bei der Ackerprojektgruppe oder direkt bei ihrem Klassenteam anmelden.

Tja, und wenn die Erntezeit kommt wird es erst richtig spannend! Was machen die Kinder dann wohl mit all ihrem selbst angebauten Gemüse? Ideen gibt es schon viele. Lassen wir uns überraschen!

Und dann? Wenn unser Acker sich über Winter erholt hat, geht alles wieder von vorne los :-) So ist das halt mit den Kreisläufen in der Natur: Jahr für Jahr für Jahr….

Der Aueschulchor beim Werkstattkonzert

Den Chor an der Aueschule gibt es schon seit über 25 Jahren. Bis vor kurzem kam er zum traditionellen Adventssingen und beim Sommerkonzert zum Einsatz und unterstützte die Eröffnung unseres Sommerfestes.

In diesem Schuljahr hatte er nun nach einem Gastspiel im Sommer bei der Nacht der Kirchen seinen zweiten Auftritt außerhalb der Aueschule: Herr Straatmann, unser Chorleiter und gleichzeitig Lehrer und Chorleiter an der StS Finkenwerder, hatte uns eingeladen  am Werkstattkonzert der Stadtteilschule am 5. Dezember teilzunehmen.

Wir trafen uns um 17.00 Uhr im Foyer der Stadtteilschule und hatten dann eine kurze Stellprobe auf der Bühne. Alleine die Größe der Aula beeindruckte unsere Kinder sehr! Anschließend ging es zum gemeinsamen Einsingen mit den Schüler*innen der Jahrgänge 5 bis 13. Die vielen Jugendlichen mit tollen, zum Teil sehr tiefen Stimmen ließen unsere Kinder staunen.

Dann ging es los: Das Konzert wurde mit einem gemeinsamen Lied aller Schüler*innen eröffnet. Der Kanon „Calypso“ kam schwungvoll aus fast 100 Stimmen. Danach sangen die Aueschulkinder „Superkalifragilistikexpialigetisch“ aus Mary Poppins und „Ich wär‘ so gern wie du“ aus dem Dschungelbuch. Mit vielen Bewegungen und nahezu textsicher beeindruckten sie das Publikum.

Jetzt waren die Stadtteilschüler*innen dran und es gab moderne Lieder und bekannte Melodien von den Chören mehrstimmig vorgetragen sowie Soli an Saz, Flügel und Cello. Toll, was in diesen Kindern und Jugendlichen steckt! Das Ganze wurde humorvoll begleitet durch kleine Sketche von Herrn Tesch, Frau Knackstedt und Herrn Straatmann.

Zum Finale waren noch einmal alle gemeinsam dran. Ein weihnachtliches „Ding Dong Bells“ klang im dreistimmigen Kanon durch die Aula. Nach großem Applaus hatten wir unseren zweiten Gastauftritt geschafft!

Auch wenn das Konzert für unsere Kinder viel zu lang war und in der organisatorischen Zusammenarbeit noch Verbesserungen nötig sind, war für alle klar: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!!!

Danke, Herr Straatmann!

von Wiebke Schröder

Schulinspektion 2019

Im Juni 2019 hatten wir die Hamburger Schulinspektion bei uns zu Gast. Drei Tage lang konnten sich die Inspektionsmitglieder in zahlreichen Unterrichtshospitationen, Interviews mit Eltern, Schüler*innen, Pädagog*innen und Schulleitung einen guten Einblick in unseren Schulalltag und unsere Schulentwicklungsanliegen verschaffen. Zur besseren Einordnung wurden ihnen im Vorwege umfangreiche Schulentwicklungsunterlagen  (Förderkonzept, Curricula, Ziel- und Leistungvereinbarungen, Rückmeldeformate, Förderpläne, Wochenstrukturplan etc.) zur Verfügung gestellt.

Am 25. Juni hat Frau Birenheide, die Leiterin des Inspektionsteams, die Ergebnisse der Inspektion im Rahmen einer schulöffentlichen Präsentation vorgestellt. Für uns war die Rückmeldung eine wertschätzende Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und unserer weiteren Schulentwicklungsplanung. Es ist vieles gut gelungen und es gibt weiterhin genug zu tun. Dabei hoffen wir, zukünftig noch mehr interessierte und engagierte Eltern für die gemeinsame Entwicklungsarbeit gewinnen zu können.

Inzwischen ist der Inspektionsbericht veröffentlicht und kann unter dem unten angegebenen link eingesehen werden.

Vielen Dank an das Inspektionsteam!

Inspektionsbericht

Der Forscherraum

Keine Angst vorm Panschen mit Wasser

Ein Überbleibsel aus den ehemaligen Zeiten als Haupt- und Realschule ist der alte Chemieraum, der zum grundschulgerechten Forscherraum umgebaut wurde. Durch seine besondere Ausstattung mit einem gefliesten Fußboden und mehreren Wasseranschlüssen eignet sich der Forscherraum besonders gut zum Forschen und Experimentieren, wird aber auch für den Kunstunterricht genutzt. Durch blickdichte Jalousien lässt sich der Raum völlig verdunkeln. Die Ausstattung mit PC, Beamer und Leinwand ermöglicht die mediale Dokumentation von Schülerarbeitsergebnissen und den Einsatz von Lehrfilmen.

In einer großzügigen Schrankwand und im Nebenraum lagern die von den SachunterrichtskollegInnen entwickelten Werkstätten, Experimentierkästen und diverse Materialien zum Forschen (Lupen, Mikroskope, Terrarien, Glasbehälter, Waagen u.v.m.).

Neben der projektorientierten Nutzung im Sach- und Kunstunterricht, findet im Forscherraum regelmäßig auch der Ganztagskurs „Experimentieren“ statt.

Liehrer Müller is trück – Platt im Hamburger Rathaus

Wat? Liehrer Müller ist rück? Nee, nich in`t wohre Leben, man in uns Theoterstück, wat 17 Kinner ut de Klassen 4 von de Auschool in`t Hamborger Roothus upführt hebbt.

Man de Reeg noh: In Mai 2018 hett dat in de Beukerhalle Finkwarder en grood Jubiläum geben. Dor is de ierste öffentliche Beukeree in Hamborg fiert worden. De is tomols von den Pastor Bodemann un den Liehrer Müller in de Auschool inricht worden. Pastor Bodemann wüür de Meenen, wat dat de Finkwarders nich schoden kunn, wenn se en beten lesen deen un man jüm de Bildung en beten neuger bringen dee.

Beukeree un Bildung hebbt sik dörsett un so kunnen wi dat Jubiläum in de Beukerhalle in Finkwarder fiern. Ut de Auschool hebbt wi mit uns Theoterstück öber den Liehrer Müller un sien Schoolkinner, de de iersten Beuker utlehnt hebbt, bannig Indruck mokt. De Kinner sehn fein ut in Büscherrumps, lange Plootens un Kleder. Dat wüürn würklich Fischerjungs un Buurdeerns, de man dor beleven kunn. De Boos vun de Hamborger Beukerhallen hett sik so öber dat Theoterstück freiht, wat se glieks anfroogt hett, wat wi dat Stück to dat groode Jubiläum von 100 Johr Beukerhallen in Hamborg upführn kunnen.

Ohn veel nohtodinken, hebb ik to «Jo!» segg. As wi to kort för de Hamborger Sommerferien Bescheed kreegen, wat de Fier in de tweete Week noh de Sommerferien in`t Hamborger Roothus ween schull un denn ok noch 500 Lüüd inlood würn, bün ik doch een beten bang worden. Man ik har tosegg…

Dat Vigoliensche an de Sook wüür man, wat en Deel von de Kinner ut de vierten Klassen denn al an ehr nee Schoolen, also in de 5. Klass, würrn. Euben kunn ik so blots noch en poor Mol bit to de Sommerferien un müss mi dorup verlooten, wat de Kinner denn ok all an den Dag von dat Jubiläum noh de Auschool kommen deen un wi de Opführung good öber de Bühn bringen kunnen. Man as de Daag dor wüür, kunn een wedder marken, wat up de Kinner von de Auschool Verloot is. All würrn se dor, wi hebbt noch en beten euvt un Fro Jäger un ik sünd denn mit de Geuten in`t Hamborger Roothus fohrn.

Uns Bühn wüür de groode Kaisersool, direktemang vör de grooden Sessels von de Rootsherren, De Kinner wüürn bannig upgeregt. Man wü sünd von en Fro von de Hamborger Beukerhalle betüddelt worden, hebbt en extro Stuv blots för uns hatt un an Eten un Drinken hett dat ok nich fehlt.

De Kaisersal wüür bit up den letzten Platz besett un de Börgermeester seet direkt in de ierste Reeg – man de Kinner hebbt keen Bang kinnt. Se hebbt mit ehr Speelen de 500 Lüüd begeistert un dat Klatschen wull an`t End nich uphüürn. Stolt un vull mit veele Biller in`n Koop von den Dag sünd wi trück noh Finkwarder fohrn.

De Saat von Bildung un Beuker is miehr as upgohn!

A. Meier