Der Schülerrat

Schülermitbestimmung im Schülerrat

Der Schülerrat tagt 6x im Jahr gemeinsam mit der Schulleitung. Er setzt sich zusammen aus den 20 Schülerinnen und Schülern, die zu Jahresbeginn von ihren Klassen zu Klassensprechern gewählt wurden.

Der Schülerrat ist das Bindeglied zwischen den Klassen und der Schulleitung. Die KlassensprecherInnen haben hier die Gelegenheit, Wünsche, Anregungen und Beschwerden aus den Klassen an die Schulleitung weiterzugeben und mit ihr zu diskutieren. Sie machen auf Missstände aufmerksam und suchen gemeinsam nach Lösungen.

Der Schülerrat setzt sich aber auch eigene Themen, die wiederum in den Klassenräten besprochen werden. Aufgabe der Schulleitung ist es, Anregungen aus dem Schülerrat weiterzugeben an das Kollegium, den Elternrat und wenn nötig auch an die GMH (Gebäude Management Hamburg).

Die Schülerpinnwand – betreut vom Schülerrat

Themenschwerpunkte der letzten Sitzungen waren das Mittagessen und die Atmosphäre in der Mensa, die Gestaltung des Auefrühstücks, der Zustand der Schülertoiletten, die Schulhofgestaltung, die Gestaltung der Betreuungsräume, die Nutzung des „Naturschutzgebietes“ auf dem Schulgelände, die Gestaltung des Sportplatzes und Vandalismus in der Schule.

Außerdem hat der Schülerrat eine  Aufgabenbeschreibung für Klassensprecher diskutiert und verabschiedet.

Das wurde in den letzten drei Jahren vom Schülerrat angestoßen, durchgesetzt und mitgestaltet (z.T. mit Unterstützung von Eltern, Pädagogen und der GMH):

  • Neugestaltung des Spielplatzes
  • Neugestaltung des Betreuungsclubs
  • neue Toiletten in der Pausenhalle
  • Schülerpinnwand in der Pausenhalle
  • Umsetzung der Tore auf dem Sportplatz
  • Neuer Fußballzaun auf dem Sportplatz
  • Salatbar jeden Dienstag in der Mensa
  • Beteiligung der Klassen am wöchentlichen Speiseplan
  • verbindliche Klassenratsstunde im Stundenplan aller Klassen
  • Anschaffung einer Sprudelwasseranlage für die Mensa

 

 

Hilfe für Obdachlose im Winter

Am 28.02.2018, mit -15 Grad C einem der kältesten Tage des Jahres, kamen Kinder aus der 4b zu uns Lehrern und fragten, ob wir nicht nach Altona fahren könnten und den Obdachlosen heißen Tee zu bringen.

Wir waren begeistert von der Idee und dem Mitgefühl der Kinder und überlegten, wie wir das Ganze umsetzen könnten. Nach Absprache mit der Schulleitung und den Elternvertretern planten wir die Fahrt für den nächsten Vormittag. Jeder sollte eine Thermoskanne mit Tee, Kaffee oder Kakao mitbringen, auch Brote und Kekse wurden eingeplant.

Am nächsten Morgen kamen tatsächlich alle Kinder voller Tatendrang und bepackt mit ihren „Spenden“. Sogar zwei Hot-Dogs waren dabei.

Auf dem Weg nach Altona überlegten wir Lehrer, wie wir die Obdachlosen am besten ansprechen könnte. Das war aber völlig überflüssig, die Kinder gingen ohne Hemmungen auf die Menschen auf der Straße zu und boten ihre Getränke und Speisen an. Als erstes war eine Gruppe von Männern dran, die sich direkt vor dem Busbahnhof aufhielten. Sie erhielten die gewünschten Getränke und einige Kekse. Auf dem Weg zum Mercado bedachten die Kinder weitere zwei Personen mit ihren Gaben. Als nächstes fanden wir ein verlassenes Schlaflager und legten dem „Besitzer“ Brote, Kekse und einen Becher Tee vor sein Lager.

Langsam kroch uns die Kälte immer mehr in unsere Kleidung. Die Kinder spürten, was diese Menschen jeden Tag mitmachen. Inzwischen war es auch so spät geworden, dass die meisten Obdachlosen von ihren Plätzen vertrieben worden waren. Wir fragten im Bahnhof Altona zwei Polizisten, wo wir noch hingehen könnten und erfuhren, dass es noch einen Ort gab, wo wir jemand Hilfsbedürftigen finden könnten. Wir begaben uns dorthin und verteilten weitere Brote, Kekse und Heißgetränke. Auch der Hund wurde mit Leckerlies liebevoll gefüttert.

Jetzt waren alle durchgefroren und wir beschlossen, uns auf den Rückweg zu machen. Zurück in der Klasse verzehrten wir dann die Reste unserer Hilfsaktion. Wir befragten die Kinder, ob sie so etwas wieder machen würden und bekamen als Antwort: „ja, aber nicht wieder bei so einer Kälte!“

Wir waren froh, dass wir die Eigeninitiative der Kinder in diesem Fall ernst nehmen konnten und sind sicher, dass an diesem Tag hat jeder von uns etwas gelernt und etwas Neues erfahren hat.

Auefrühstück

Auch das ist inzwischen zur guten Tradition geworden:

Immer am Donnerstag vor Ostern treffen sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zum Auefrühstück im Auedrachen. Die Tische sind geschmückt. Die Eltern waren fleißig, haben eingekauft, geschnippelt und gebacken: Es gibt Brötchen, Butter, Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Obstplatten, Gemüseplatten, Eier, Gebäck, Salate und ja, an diesem Tag darf auch der leckere, ungesunde, braune Brotaufstrich im Glas nicht fehlen

Zur Einstimmung, bevor sich alle auf die Leckereien stürzen, gibt es eine kleine Vorführung auf der Bühne. Mal von einer Klasse, mal von einem Kurs. Im Jahr 2017 hat uns der Rhythmik-Kurs begeistert. Was kommt wohl in diesem Jahr?

Und dann wird gegessen, geklönt und gelacht. Mal sitzen die Klassen zusammen, mal sitzen die Kinder klassenübergreifend gemischt. Es muss ja nicht immer alles gleich sein.

Leise ist es nicht unbedingt – aber gemütlich und sooo lecker!

Schülerarbeitszeit

Die SchAZ – Schülerarbeitszeit

Auch in unserer veränderten Tagesstruktur findet unsere SchAZ (Schülerarbeitszeit) von 12.25 Uhr – 13.00 Uhr, von montags bis donnerstags statt. Die Zeit der SchAZ ist zugleich Förder/ Forderband und bietet den Schülerinnen und Schülern den Platz in eigenem Tempo an individuellen Aufgaben zu arbeiten. In einigen Klassen orientieren sich die Kinder dabei an einem Wochenplan, vielfach steht Freiarbeitsmaterial zur Verfügung, mit dem die Kinder eigene Schwerpunkte für ihre Arbeit setzen und gezielt üben können. Ein Stück weit ersetzt die Schülerarbeitszeit damit auch die herkömmlichen Hausaufgaben, die in einer Ganztagsschule immer weniger zum Tragen kommen.

In dieser Arbeitszeit steht immer ein Erwachsener aus dem Klassenteam als Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Am Freitag nutzen wir die SchAZ, um mit den Schülerinnen und Schüler zu üben, wie sie ihren eigenen Lernprozess selber einschätzen können. Dazu probieren wir in den Klassen derzeit noch unterschiedliche Methoden aus.

Einweihungsfeier des neuen Klettergartens

Am Dienstag dem 10.10.2017 war es endlich soweit. Die langersehnte Einweihung der neuen Kletteranlage wurde ab 15.30 Uhr eingeläutet. Die Schule war bunt geschmückt mit Luftballons. Eins der Highlights des Tages fand bereits am Morgen mit dem Eintreffen des Fernsehteams vom NDR statt. Gedreht wurde ein schöner Bericht für das Hamburg Journal am Abend. Die Kinder sangen das Aueschullied und moderierten begeistert das „Wetter für morgen“ an.

Leider ließ uns das Wetter an diesen Tag jedoch etwas im Stich. Es regnete und wollte einfach nicht richtig aufhören. Trotz alledem wurde ein richtig schönes Fest gefeiert. Alle geplanten Aktionen für draußen wurden einfach ins Innere des Schulgebäudes verlegt.

Zahlreich erschienen an diesem Tag Kinder, Eltern und Freunde der Aueschule und interessierte Spender, um mit uns zu feiern. Nach der Ansprache der Schulleitung in der Mehrzweckhalle „Auedrachen“ fand die offizielle Eröffnung der Kletteranlage mit dem Durchschneiden des Flatterbandes statt. Dieses durften die beiden Geburtstagskinder des Tages (Emilio und Fritz) gemeinsam durchtrennen und so den Weg zum neuen Spielgerät eröffnen. Nun konnten alle Kinder gemeinsam mit großer Freude den neu gestalteten Spielplatz inspizieren und bespielen.

Zusätzlich zum Bespielen des neugestalteten Spielplatzes fanden an diesem Tag viele Mitmachaktionen im Schulgebäude statt, u.a. ein Hula Hoop Workshop im „Auedrachen“, Kinderschminken, eine große Tombola und vieles mehr. Es musizierte die Pädagogenband in der Pausenhalle und über eine Leinwand konnte man die einzelnen Bauabschnitte der Kletteranlage verfolgen. Ein weiteres Highlight war der Auftritt des Garage-Rock-Duos „The Cool“. Im Sommer noch Vorband der berühmten Hip Hop-Combo „Deichkind“, nun Hauptband in der Aueschule.

Der Elternrat organisierte für diesen Tag die Cafeteria. Dies gelang deshalb so gut, weil viele Eltern etwas fürs Buffet spendeten, bzw. ihre Hilfe anboten. Eine wirklich tolle Vielfalt an süßen und herzhaften Spezialitäten kam so zusammen. Eine leckere Kürbissuppe von unserem Caterer Lollo Rossa stand auch bereit. Um 18:30 Uhr endete dieses schöne Fest.

Der Elternrat bedankt sich sehr herzlich bei allen Sponsoren der neuen Spielgeräte, die hier nochmal benannt werden sollen:

ArcelorMittal Hamburg GmbH, „Aktion Glückspfennig“ der Airbus-Belegschaft, Wolf Versicherungsmakler GmbH, Baugenossenschaft Finkenwärder-Hoffnung EG, Hydro Aluminium Rolled Products GMBH, EDEKA Bobsien, Edgar Ritter Holzdesign GmbH & Co.KG, Geschäftspartner und Freunde, Hamburger Sparkasse, Hamburger Volksbank, Kinder und Eltern der Aueschule, Wolf System GmbH, Peter-Mählmann-Stiftung, Ralf Matreitz, Sparkasse Stade-Altes Land, Lions Förderverein LC und viele weitere Spender.

Kurz vor Schluss der Spendensammlung erreichte das Sammelkonto noch eine großzügige Spende von BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“. Dies erlaubte uns, sogar unsere kühnsten Kletterwaldträume umzusetzen.

Weiterhin möchte sich der Elternrat bei der Schulleitung, dem Schulverein und dem Lehrerkollegium für die Unterstützung und die Organisation der Spendenverwaltung,bei dem Gebäudemanagement GMH Hamburg für die Kostenübernahme der benötigten Bodenarbeiten, bei dem Hausmeister der Aueschule für die Bauüberwachung und bei der Firma „Experience Klettergärten“ für die tolle Zusammenarbeit und die pünktliche Fertigstellung der Spielgeräte bedanken.

Jede einzelne Spende und Unterstützung hat uns dem Ziel, alle angedachten Spielgeräte anzuschaffen, näher gebracht. Und es ist uns allen gelungen!

Für die Kinder ist nun wieder ein zeitgemäßer Spielplatz zum Bewegen, Klettern und Entspannen vorhanden.

Der Elternrat der Aueschule Finkenwerder

 

Aufräumaktion des Elternrats

Der Dreck muss weg!

Am vergangenen Freitag sammelten Eltern und Schüler der Aueschule Finkenwerder bei bestem Wetter Müll und Unrat auf Initiative des Elternrates. Von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr wurde von mehr als 15 engagierten Eltern und Kindern und dem Hausmeister der Aueschule, Herrn Harms, Müll und Unrat gesammelt. Mehr als 50 kg Müll und Leergut konnten aus den Grünanlagen und Wegen um die Aueschule zusammengesammelt werden.

Die Aktion war damit ein voller Erfolg. Problematisch sind die Zuständigkeiten rund um die Aueschule für die Reinigung. Die Wege reinigt die Stadtreinigung, die Grünanlagen das Bezirksamt. Für die Bushaltestellen ist wiederum die Hochbahn zuständig. Des Weiteren sind rund um die Schule zwei stark frequentierte Tankstellen, deren Kunden leider auch viel Müll verursachen. Gerade in den Übergangsbereichen der Flächen passiert leider nichts. Daher war die Eigeninitiative der Eltern gefordert. Seitens der Stadtreinigung erfolgt die Reinigung der Wegflächen sporadisch und dem Bezirk fehlt leider das Personal.

Für den Elternrat war es wichtig zum Frühjahr hin einmal einen guten Reinigungsstatus zu erzielen. Allerdings wird die Aktion mit Sicherheit wiederholt werden müssen. Schließlich erzielt man nur durch Eigeninitiative und Übernahme von Verantwortung Ergebnisse. Diesem Ziel hat die Aktion mehr als entsprochen. Alle Beteiligten waren zufrieden und vom Resultat begeistert.

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