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Hast du mal ´ne Minute?

Die Kinder der Aueschule haben sich in den Projekttagen mit dem Thema Zeit beschäftigt.

Was ist die Zeit eigentlich? Vergeht sie überall gleich? Fühlt sie sich für jeden gleich an? Kann man sie anhalten?

Fragen über Fragen, die man sich stellen und zu denen man gut forschen kann.

Das haben die Kinder der 4. Klassen in kleinen Gruppen getan. Manche haben sich dem Thema handwerklich genähert und Sanduhren gebaut. Andere haben sich mit Zeitzonen beschäftigt und Weltuhren gebastelt. Auch wurden Interviews mit Menschen aus Finkenwerder geführt, um zu erfahren, wie sie ihre Zeit verbringen. Die Ergebnisse waren hoch interessant und haben Lust gemacht zu diskutieren.

Die Zeit vergeht, das ist klar. Aber warum vergeht sie so langsam, wenn man in der Schlange am Eisladen ansteht? Und warum vergeht sie so schnell, wenn man Pause hat? Das ist doch seltsam..

Und wieso sagt man eigentlich so komische Sachen wie „Hast du mal eine Minute für mich?“ Es ist doch ganz offensichtlich, dass man Zeit nicht vergeben kann. Oder doch?

Wenn ich mit dir zusammen bin und meine Zeit mit dir verbringe, dann schenke ich dir meine Zeit, weil wir Freunde sind. Wenn du mir zuhörst, weil ich Sorgen habe, dann nimmst du dir die Zeit, weil du nett bist.

Dann kann man Zeit also doch geben und nehmen. Das ist ja total verrückt!

Vielleicht haben wir nicht alles genau verstanden, was es mit der Zeit auf sich hat. Aber eins ist völlig klar. Die Zeit die wir gemeinsam verbringen, etwas tolles zusammen machen und Spaß zusammen haben, ist die, an die wir uns erinnern werden. Auch wenn sie manchmal wie im Flug vergeht, war sie da und hat uns etwas geschenkt. Nämlich tolle Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnisse. Und davon wollen wir ganz viel.

Psychomotorik für die Vorschulkinder der Aueschule

Seit Sommer 2023 ist die Turnhalle der Aueschule einmal in der Woche für eine Vorschulklasse geblockt. An diesem Tag lässt die Sportlehrerin Frau Neupauerova eine Bewegungslandschaft mit wöchentlich wechselnden Aufbauten entstehen. Die Kinder kriechen durch Tunnel, balancieren über niedrige und hohe Balken oder wackelnde und schwingende Brücken. Sie üben zielgenaues Werfen und Schießen, sie springen und rutschen, schwingen an Tauen und hangeln sich über Abgründe. Aus Weichböden und Matten entstehen Berghänge, die zum Rollen und Purzeln ermuntern. Zum Entspannen laden Schaukeln ein oder man lässt es sich in einem „Massage-Ofen“ gut gehen.

Die Kinder dürfen ihre Stationen frei wählen und entscheiden selbst, wie viel Hilfestellung sie brauchen und was sie schon allein versuchen wollen. Es ist schön zu sehen, wie alle Kinder im Verlauf der Stunde sich mehr zutrauen und mutiger und sicherer werden.

Es entstehen durch die Vielzahl der verschiedenen Aufbauten keine Warteschlangen und alle Kinder sind 90 Minuten lang begeistert und vergnügt in Bewegung.

Anja Hinck-Neumann/ Mechthild Jacobs

Der Aueschul-Chor bei „Finkenwerder macht Bambule“

Der Chor der Aueschule besteht seit über 30 Jahren. Er bestreitet seitdem das Adventssingen für die Aueschulkinder und -eltern und tritt im Sommer beim Sommerkonzert auf. Im vergangenen Jahr hat er außerdem den Unterstufenchor der Stadtteilschule beim Weihnachtskonzert unterstützt und so wurde man auf uns aufmerksam und wir wurden gebeten, bei „Finkenwerder macht Bambule“ aufzutreten.

Nach langem hin und her, unsere Chorleiterin war verhindert und wir fühlten uns nicht gut genug vorbereitet, gab es dann eine gemeinsame Probe mit Herrn Schuldt und wir machten uns am Sonntagmorgen, dem 5. Mai, auf den Weg zum Konzertort, der Werkshalle der Finkenwerder Maschinenbau. Etwa 25 der 60 Chormitglieder waren dabei. Aufgeregt meisterten wir die Stellprobe und lernten, wer wann das Mikrofon braucht. Dann durften wir das Konzert eröffnen. Ein schwungvolles „What shall we do with the drunken sailor“ brachte uns tollen Applaus ein. Danach gab es das gefühlvollere „The lion sleeps tonight“, das auch vom Publikum mitgesungen wurde.

Leider konnten wir aufgrund der fehlenden Proben kein größeres Repertoire vortragen, aber es war trotzdem für uns alle ein toller Auftritt, für den sich das frühe Aufstehen gelohnt hat!

 

Im Bus von Ronaldo nach Altenwerder!

Mal wieder Glück gehabt!

Jedes Jahr gibt es für die 4. Klassen an Hamburger Grundschulen die Möglichkeit, an dem Projekt „Hafenscouts“ teilzunehmen. In Kooperation mit der HHLA und dem Institut für Lehrerfortbildung gibt es die seltene Gelegenheit, das Containerterminal in Altenwerder zu besuchen.

Und wir haben wieder einmal Glück gehabt!

Denn nachdem schon 2019 die 4a und 4b der Aueschule ausgelost wurden, haben wir es in diesem Jahr wieder getroffen!!

Am 18. April wurden wir gleich früh um 8 Uhr von einem Bus der Firma Jasper auf dem Schulhof abgeholt. Für viele Kinder schon mal das erste Highlight, denn sie fühlten sich an den luxuriösen Mannschaftsbus von Ronaldo erinnert!

Zunächst ging es ins Hafenmuseum am Kleinen Grasbrook. Hier konnten die Kinder an verschiedenen Stationen die Welt vor dem Zeitalter der Containerschiffe kennenlernen. Der Viermaster „Peking“ wurde bestaunt, Kaffeesäcke auf Lastkarren geschleppt und auf riesigen Waagen gewogen!

Nach einer kleinen Pause mit Picknick, kam dann der Höhepunkt des Tages!

Mit dem Bus fuhren wir bei schönstem Sonnenschein über die Köhlbrandbrücke und hatten einen tollen Blick über den Hamburger Hafen.

Und dann ging es direkt hinein ins Containerterminal in Altenwerder!

Über uns schwebten die Container an den Stahlseilen und zwischen den großen Kränen wirkte der Bus schon ziemlich klein! Auch sehr beeindruckend waren die selbstfahrenden Fahrzeuge, die die Container an ihren Lagerplatz brachten!

Nach gut einer Stunde in Altenwerder hat uns dann der Bus gegen Mittag wieder zurück zur Schule gefahren. Ein beeindruckendes Erlebnis für die Kinder und die Lehrer!

Wir bewegen Schule – Aber so was von!

Welch ein fulminanter Auftritt der Schülerinnen und Schülern der Aueschule zum Abschluss unserer diesjährigen Projektwoche!

Eine Woche lang wurde täglich geprobt in 9 jahrgangsgemischten Gruppen unter der Anleitung von Susi, Nora und Atiol, drei professionellen Tanzcoaches vom Verein „Wir bewegen Schule“.

Der ganze Schultagesrhytmus mit seinen Unterrichtsstunden und Pausen wurde auf den Kopf gestellt: für Schüler*innen, Pädagog*innen und Tanzcoaches gleichermaßen anstrengend und nervenstrapazierend. Aber auch mit ganz viel Spaß, Gemeinschaftsgefühl und Freude an der Bewegung. Und am Ende bei der Abschlussaufführung haben die Aueschülerinnen und Aueschüler einmal wieder gezeigt: Wenn es drauf ankommt halten alle zusammen und sind ein großes gemeinsames Team!

Das Publikum war begeistert und die Stimmung großartig! Boom Schakkalakka 😊!

Zur Stärkung gab es anschließend beim Frühlingsfest des Elternrats Waffeln und Limo.

Einen ganz herzlichen Dank an den Lions Club Finkenwerder, die Aktion Glückspfennig der Airbus Operations GmbH und den heimlichen Freund der Aueschule für die großzügigen Spenden, die diese Projektwoche erst ermöglicht haben und an Thorben Gust für die Musikanlage!!!

 

Der Gemüseacker ist aufgewacht

Bei strahlendem Sonnenschein haben sich am Samstagvormittag Kinder, Eltern, Großeltern und Pädagog*innen der Aueschule mit Spaten und Forken getroffen, um unseren Gemüseacker aus dem Winterschlaf zu holen und für das neue Gemüsejahr bereit zu machen.

Nach nur einer Stunde war der ganze Acker umgegraben und alle konnten sich bei Kaffee, Tee und Kinderpunsch von ihrem Tagwerk erholen. Welch ein tolles Team!

Am 17. April und am 11. Juni können unsere zweiten Klassen nun die ersten Pflanzungen vornehmen.

verfasst von: Wiebke Jäger

100 Tage Schulkind – ein Anlass zum Feiern

Wir haben kürzlich in unserer Klasse 1b einen ganz besonderen Meilenstein gefeiert – die 100 Tage als Schulkind! Es war ein Tag voller Spaß und spannender Aktivitäten, bei dem wir gemeinsam unsere Fortschritte feierten.

Einer unserer Höhepunkte war das tägliche Hinzufügen einer Perle auf einen Faden. Jeden Tag haben wir eine Perle hinzugefügt, um die vergangenen Tage zu markieren und zu zählen. Am Ende hatten wir einen wunderschönen Perlenfaden, der unsere Reise als Schulkind symbolisierte.

Um den Tag gebührend zu beginnen, haben wir morgens Kronen gebastelt. Mit viel Kreativität und bunten Materialien haben wir unsere eigenen Kronen gestaltet und sie stolz getragen. Es war ein toller Start in den Tag!

Mit Unterstützung unserer fantastischen Eltern haben wir dann köstliche Kekse gebacken. Sie haben den Teig mitgebracht und wir durften ihn formen und ausstechen. Gemeinsam haben wir die Kekse gebacken und den Raum mit dem Duft von frisch gebackenen Köstlichkeiten erfüllt. Wir haben sie voller Stolz probiert und genossen.

Ein weiteres Highlight war das Sammeln von 100 Fingerabdrücken. Jeder von uns hat seinen Fingerabdruck auf einem großen Plakat hinterlassen, um unsere Individualität zu feiern. Es war faszinierend zu sehen, wie jeder Fingerabdruck einzigartig ist und wie wir gemeinsam 100 davon gesammelt haben.

Wir haben auch ein 100-teiliges Puzzle zusammengesetzt. Es war eine Herausforderung, aber mit Teamarbeit und Geduld haben wir es geschafft. Das Puzzle war nicht nur eine tolle Übung für unsere Problemlösungsfähigkeiten, sondern auch eine großartige Möglichkeit, gemeinsam zu arbeiten.

Ein weiteres aufregendes Projekt war der Bau eines Turms aus 100 Bechern. Mit viel Geschicklichkeit und Koordination haben wir einen beeindruckenden Turm geschaffen, der uns alle stolz gemacht hat.

Um unsere kreativen Fähigkeiten zu zeigen, haben wir ein kleines Theaterstück aufgeführt, in dem wir unsere Lehrerinnen nachgemacht haben. Es war eine lustige und unterhaltsame Vorstellung, bei der wir unsere schauspielerischen Talente zum Einsatz brachten.

Zusätzlich haben wir an 12 verschiedenen Stationen Laufzettel zum Thema gearbeitet. Jede Station bot uns die Möglichkeit, das Thema auf unterschiedliche Weise zu erkunden und zu lernen. Es war eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung für uns alle.

Wir sind stolz auf unsere Leistungen in den ersten 100 Tagen als Schulkind und freuen uns auf viele weitere spannende Tage in der Schule. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bei dieser besonderen Feier unterstützt haben und an unsere Lehrerinnen, die uns jeden Tag auf unserer Schulreise begleiten. Zusammen haben wir eine unvergessliche Zeit erlebt und viele wertvolle Erinnerungen geschaffen.

Wir freuen uns schon auf die kommenden Abenteuer und Herausforderungen, die uns in der Schule erwarten!

Eure Klasse 1b

verfasst von: Berrin Kirac

Ausnahmezustand an der Aueschule

Immer nach den Weihnachtsferien geht es langsam los: Im Lehrerzimmer spürt man eine erwartungsvolle Unruhe, es liegen Bestellformulare für Faschingskostüme auf den Tischen, Terminkalender werden gezückt und viele „Weißt du noch…“-Geschichten werden aufgewärmt.

Etwa drei Viertel aller AueschulkollegInnen aus allen Professionen bereiten sich auf das Faschingstheater vor. Eine Institution, die es seit ca. 30 Jahren gibt: Alle, die Lust haben als SchauspielerInnen oder SprecherInnen dabei zu sein, sind herzlich eingeladen in einem selbst geschriebenen Theaterstück mitzuspielen und dieses am Faschingsdienstag allen Kindern und Eltern vorzuführen. Die Proben hierfür finden nachmittags nach dem Unterricht in der Freizeit der KollegInnen statt.

Natürlich wissen auch spätestens die Zweitklässler, was sie an diesem Tag erwartet und sind gespannt, was in diesem Jahr passieren wird. Es ist immer ein Ziel, herauszufinden, welche/r LehrerIn hinter welchem Kostüm steckt und jeder/jede ist stolz, wenn ihr/e KlassenlehrerIn dabei ist.

Nach ausgelassenen Partys in den Klassen mit Spielen, Buffet und Tanz begeben sich dann alle in den Auedrachen. Auch viele Eltern sind gekommen um sich das Spektakel anzugucken.

In diesem Jahr war der Titel „Das geheime Portal“: Kinder der Aueschule finden unter der Kletterkugel ein Portal, durch das man in die Märchenwelt gelangen kann. Hinter dem Portal müssen Märchenfiguren schwere Steine schleppen, um für ein böses Herrscherpaar ewiges Leben zu sichern. Natürlich retten die Kinder am Ende die Märchenfiguren und besiegen das Böse und auf und auch vor der Bühne wird ausgelassen getanzt und gesungen. Die Aufführung war wie immer ein voller Erfolg. Es wurde viel mitgefiebert aber auch herzlich gelacht und mitgesungen.

Vielen Dank an alle engagierten KollegInnen, die dieses Mal dabei waren! Wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Jahr!

verfasst von: Regina v. Bremen

Ausflug ins „rabatzz“

Ausgerechnet an einem Streiktag der DB hatte die Giraffen-Klasse 2a (Aueschule Finkenwerder) einen Besuchstermin im Indoorspielplatz „rabatzz“ gebucht und dementsprechend voll waren die Busse auf der Hin- und Rückfahrt. Dies war eine Herausforderung für die aufgeregten Kinder und die begleitenden Pädagogen.

Aber: Alle wurden belohnt mit tollen Spielangeboten und Bewegungsmöglichkeiten, und dies auch noch ohne andere Kinder: Ja, wir hatten das „rabatzz“ fast 3 Stunden für uns ganz alleine, unglaublich! Keine andere Schulklasse hatte sich an „unserem“ Tag hier eingebucht.

Besonders beliebt waren die langen und zum Teil richtig steilen Rutschen und das Kletterlabyrinth. Aber auch die besonderen Fahrzeuge, die Trampoline und der Fußballplatz wurden sehr gerne genutzt. Boot fahren auf dem Wasser, Stelzenlaufen und „Flitzz und Trittzz“ müssen unbedingt noch als Highlight erwähnt werden.

Viel Zeit für das mitgenommene Frühstück gab es bei all den schönen, reizvollen Angeboten natürlich nicht. Am liebsten wären alle gerne dort noch länger geblieben, aber die Rückfahrt musste nach ca. 3 Stunden angetreten werden und wir sind wieder mit vielen anderen Menschen im Bus zurück nach Finkenwerder gefahren. Dies war ein sehr schöner Ausflug, darüber waren sich alle Kinder und Lehrerinnen einig.

Ermöglicht wurde der Ausflug durch einen sehr erfolgreichen Kuchen- und Kaffeeverkauf am Einschulungstag der neuen Vorschulklassen, den die Kinder der Klasse 2a mit Hilfe einiger Eltern bewerkstelligt haben.

i.A. Team 2a (A. Dennis)