Alle Beiträge von Wiebke Schröder

Kinderforscher

19 Kinder der Aueschule machen mit bei einem Uniprojekt: Immer montags zur Kurszeit wird zu unterschiedlichen Themen experimentiert, die Kisten mit Material dazu stellt die TUHH.

An zwei Tagen fand das Projekt an der Uni statt. Wir haben das Uniglände kennen gelernt, in der Mensa gegessen und mit Studenten experimentiert.

Wir waren im Audimax in einem Hörsaal mit allen anderen teilnehmenden Schulen. Auch dort haben wir experimentiert, unsere Fotos gesehen und den Projektleitern beim Experimentieren zugeschaut.

Die Aueschule stellte zusätzlich noch ein eigenes Experiment vor, das die Dozenten der Uni in das Projekt aufnehmen wollen. Darauf sind wir stolz.

Wir haben viel erlebt, gelernt und festgestellt, dass Forschen richtig spannend ist.

www.kinderforscher.de

Die Klasse 4b im Vakuumlabor der DESY

Am 11. April unternahm die Klasse 4b einen Ausflug zu DESY. Nach einer etwas anstrengenden Busfahrt in einem völlig überfüllten Bus begrüßte uns vor Ort Frau Ong. Sie führte uns in ein Labor, wo wir verschiedene Versuche zum Thema „Vakuum“ durchführen sollten. Jeweils zwei Schüler setzten sich an einen Tisch, auf dem eine Pumpe und ein Vakuum-Zylinder standen. Jedes Kind bekam ein Heft, in dem die Versuche beschrieben waren, und welche Materialien gebraucht werden. Daneben war Platz für die Versuchsbeobachtungen und –ergebnisse. Für jeweils sechs Kinder war ein Physikstudent als Helfer zuständig. Die Versuche waren sehr vielfältig: Was passiert mit einem Luftballon im Vakuum? Glüht ein Draht im Vakuum weiter? Kann man einen Wecker im Vakuum hören? Insgesamt neun verschiedene Versuche durften durchgeführt werden. Am Ende des Tages gab es noch einen kurzen Film zu sehen. Als krönenden Abschluss durfte jedes Kind einen Schokokuss in den Vakuumzylinder stellen und zuschauen, was passiert, wenn man die Luft absaugt. Es war erstaunlich, wie groß ein handelsüblicher Schokokuss werden kann! Nachdem die Luft wieder in den Zylinder geströmt war, durfte jeder die Reste seines Schokokusses noch essen, dann mussten wir die Rückfahrt antreten. Es war für uns alle ein interessanter und lehrreicher Tag. Alle Kinder waren begeistert und fast alle nahmen sich vor, Physiker zu werden.

Ist dicke Plastikfolie geeignet um einen Vakuumtrichter abzudichten?

Was passiert mit einem Schaumkuss im Vakuum?

Dreht sich die Blume im Vakuum weiter?

Glüht ein Draht im Vakuum weiter?

Hört man die Klingel im Vakuum?

 

Was passiert mit einem Luftballon im Vakuum?

 

 

 

Die Prinzessin und die böse Hexe

Es war einmal eine Prinzessin, die lebte mit ihren Eltern in einem Schloss.

Eines Tages kam in der Nacht eine böse Hexe und klaute die Prinzessin. Die Hexe ging mit der Prinzessin in den Wald und sie fielen in ein tiefes Loch.

Es war ein Zauberwald. Da gab es Feen und reiche Leute und es gab natürlich auch die böse Seite. Die böse Hexe steckte die Prinzessin in einen Käfig. Die Prinzessin schrie doch niemand hörte sie.

Die Eltern machten sich Sorgen. Sie schickten Wachen los, doch niemand fand die Prinzessin. Da gingen die Eltern selber los, aber sie fanden die Prinzessin auch nicht.

Einen Tag später kam die Hexe wieder und machte ein Feuer an. Die Prinzessin hatte noch mehr Angst. An dem Käfig war ein Band und das ging immer weiter runter an das Feuer.

Die Eltern machten alles um die Prinzessin zu finden.

Eines Tages kam ein böser Mann ins Schloss. Er war der Diener der bösen Hexe. Er sollte die Eltern auch klauen. Als die Eltern weg waren, wussten die Diener aus dem Schloss, dass es der böse Mann gewesen war. Da machten sie sich auf die Suche nach der Prinzessin und ihren Eltern.

Jetzt waren die Eltern näher bei ihrer Tochter aber sie waren nicht lange in der Nähe ihrer Tochter, denn sie wussten nicht, wo das Zauberloch war. Das Zauberloch war unsichtbar, nur die Bösen wussten, wo es lag.

Eines Tages kam ein Prinz ins Schloss und fragte wo der König und die Königin seien. Der Prinz wusste nach einem Moment, wo die Eltern sind, sie sind nämlich auch entführt worden. Da machte der Prinz sich auf die Suche. Zwei Stunden später fand er das Zauberloch aber fand die Prinzessin und ihre Eltern zunächst nicht. Er suchte und suchte. Dann fand er sie. Er befreite sie und sie gingen nach Hause und feierten Hochzeit. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

 

Joelle Schröder, 4b

Wir schreiben unsere eigenen Märchen – Schmökerwoche 2018 in der 4b

Für die diesjährige Schmökerwoche hatte sich die Klasse 4b das Thema „Märchen“ ausgesucht.

Zunächst schafften wir alle gemeinsam eine gemütliche „Schmökerathmosphäre“ mit Höhlen, Decken, Kissen und Matratzen. Dann wurden Märchen gelesen, gehört und auch angeguckt.

Nach zwei Tagen bekam jedes Kind den Auftrag, sein Lieblingsmärchen auf bestimmte Fragestellungen hin zu untersuchen: Welche Personen kommen vor? Welche Zahlen sind wichtig? In welcher Zeitform wurde geschrieben? usw. Anschließend wurden die Antworten ausgewertet. Welche Antworten sind am häufigsten und sind damit typisch für Märchen?

Nun wurden kleine, liebevoll gestaltete Dosen in der Klasse verteilt, in denen sich jeweils drei Gegenstände befanden. Jedes Kind durfte sich seine Lieblingsdose aussuchen und bekam die Aufgabe, sich anhand der erarbeiteten typischen Merkmale selber ein Märchen auszudenken, in dem die drei Gegenstände vorkommen.

Diese Arbeit sprengte natürlich die Schmökerwoche, da einige Kinder mehr als zehn Seiten schrieben. Diese mussten korrigiert werden. Nach der Korrektur bekam jeder Schüler ein kleines leeres Heft, das er nach eigenem Geschmack mit Hilfe von Bildern und der Abschrift seines Märchens als sein eigenes Märchenbuch gestalten durfte.

Jetzt sind diese Märchenbücher fertig. Das war viel Arbeit!

Damit diese Bücher noch mehr Sinn machen, werden wir in der nächsten Zeit die Märchen in den Vorschulklassen und den ersten Klassen vorlesen. Wir hoffen, dass sich die Kinder darüber freuen werden! Vielleicht findet sich ja auch bald eines der Märchen auf der Kinderseite der Homepage?

Hilfe für Obdachlose im Winter

Am 28.02.2018, mit -15 Grad C einem der kältesten Tage des Jahres, kamen Kinder aus der 4b zu uns Lehrern und fragten, ob wir nicht nach Altona fahren könnten und den Obdachlosen heißen Tee zu bringen.

Wir waren begeistert von der Idee und dem Mitgefühl der Kinder und überlegten, wie wir das Ganze umsetzen könnten. Nach Absprache mit der Schulleitung und den Elternvertretern planten wir die Fahrt für den nächsten Vormittag. Jeder sollte eine Thermoskanne mit Tee, Kaffee oder Kakao mitbringen, auch Brote und Kekse wurden eingeplant.

Am nächsten Morgen kamen tatsächlich alle Kinder voller Tatendrang und bepackt mit ihren „Spenden“. Sogar zwei Hot-Dogs waren dabei.

Auf dem Weg nach Altona überlegten wir Lehrer, wie wir die Obdachlosen am besten ansprechen könnte. Das war aber völlig überflüssig, die Kinder gingen ohne Hemmungen auf die Menschen auf der Straße zu und boten ihre Getränke und Speisen an. Als erstes war eine Gruppe von Männern dran, die sich direkt vor dem Busbahnhof aufhielten. Sie erhielten die gewünschten Getränke und einige Kekse. Auf dem Weg zum Mercado bedachten die Kinder weitere zwei Personen mit ihren Gaben. Als nächstes fanden wir ein verlassenes Schlaflager und legten dem „Besitzer“ Brote, Kekse und einen Becher Tee vor sein Lager.

Langsam kroch uns die Kälte immer mehr in unsere Kleidung. Die Kinder spürten, was diese Menschen jeden Tag mitmachen. Inzwischen war es auch so spät geworden, dass die meisten Obdachlosen von ihren Plätzen vertrieben worden waren. Wir fragten im Bahnhof Altona zwei Polizisten, wo wir noch hingehen könnten und erfuhren, dass es noch einen Ort gab, wo wir jemand Hilfsbedürftigen finden könnten. Wir begaben uns dorthin und verteilten weitere Brote, Kekse und Heißgetränke. Auch der Hund wurde mit Leckerlies liebevoll gefüttert.

Jetzt waren alle durchgefroren und wir beschlossen, uns auf den Rückweg zu machen. Zurück in der Klasse verzehrten wir dann die Reste unserer Hilfsaktion. Wir befragten die Kinder, ob sie so etwas wieder machen würden und bekamen als Antwort: „ja, aber nicht wieder bei so einer Kälte!“

Wir waren froh, dass wir die Eigeninitiative der Kinder in diesem Fall ernst nehmen konnten und sind sicher, dass an diesem Tag hat jeder von uns etwas gelernt und etwas Neues erfahren hat.